Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium Dresden

Leitidee:

Schule leben - Ideale verwirklichen: Wir engagieren uns gemeinsam für die Entwicklung unserer Schule als kommunikatives und kulturelles Zentrum. Freude fördern - Konsequenz fordern: Wir schaffen uns gemeinsame Erfolge.

Rechtsstellung:

Öffentliche Einrichtung

Tag der offenen Tür:

08.02.2017 (16 - 19 Uhr)

Kontakt:

Hülßestraße 16, 01237 Dresden
03 51 / 40 76 13 10
03 51 / 4 07 61 31 13
huelssegym@web.de

Pädagogische Vielfalt trifft „Bewegtes Lernen“

Am Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium wird sogar Psychologie unterrichtet.

Von Sebastian Burkhardt und Sophie Arlet

Am Hülße-Gymnasium wird jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten und Interessen gefördert. So gibt es eine große Auswahl an Arbeitsgemeinschaften und Ganztagesangeboten. Fremdsprachenbegeisterte Schüler können das Sprachprofil belegen. Mit Psychologie als Unterrichtsfach und dem Konzept des „Bewegten Unterrichts“ will die Schule neue Wege beschreiten.

Die Geschichte

1929 wurde das heutige Schulgebäude auf der Hülßestraße als modernstes in Europa eingeweiht. Mittlerweile steht es auch unter Denkmalschutz. Trotz erheblicher Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg nahmen hier am 1. Oktober 1945 fast 900 Schüler den Unterricht wieder auf. Große Teile des Gebäudes waren nicht nutzbar, Fenster wurden provisorisch mit Pappen vernagelt.

1961 wurde die Bildungseinrichtung zur Polytechnischen Oberschule. Zwischen 1967 und ihrem Umzug nach Johannstadt im Jahr 1988 war zusätzlich die Erweiterte Oberschule „Bertolt Brecht“ im zweiten Obergeschoss des Gebäudes untergebracht. 1992 wurde der Standort im Zuge der sächsischen Schulreform zunächst zum Gymnasium Dresden-Reick.

Seit 1994 ist der Mathematiker, Techniker und Reformpädagoge Julius Ambrosius Hülße der Namenspatron. Während des Schuljahres 2004/2005 wurde das Gymnasium in das Gebäude des ehemaligen Ernst–Wustmann–Gymnasiums in Prohlis ausgelagert. In dieser Zeit wurde das Gebäude auf der Hülßestraße grundlegend saniert und bietet seitdem beste Lernbedingungen.

Das Besondere

Um ein gutes Schulklima und beste Lernvoraussetzungen zu ermöglichen, setzt die Schule auf ein Konzept des bewegten Unterrichts. Die Umsetzung ist noch in der Anfangsphase. Zunächst werden dabei im Rahmen des Förderunterrichts in der Klassenstufe 5 Bewegungs- und Entspannungsübungen eingebaut, die ausgebildete Trainer durchführen. Zudem gibt es immer wieder bewegte Unterrichtssequenzen in allen Fächern und Jahrgangsstufen.

In den Pausen stehen allen Schülern Geräte für sportlichen Ausgleich zur Verfügung. „Hirnforscher haben herausgefunden, dass der Mensch bei gleichzeitiger Bewegung viel aufnahme- und leistungsfähiger ist. Außerdem tut Bewegung jedem Körper gut“, erklärt der stellvertretende Schulleiter Harald Fischer.

Das Konzept kommt bei den Schülern gut an. So gibt es mittlerweile mehrere Arbeitsgruppen, die sich dem Thema widmen. In der zweiten Sekundarstufe wird fächerübergreifend Psychologie angeboten. Das Lehrpersonal benötigt dafür eine zusätzliche Ausbildung. „Das Fach wird von den Schülern sehr gut angenommen. Wir bekommen in der Regel zwei volle Grundkurse zusammen“, sagt Fischer.

Für die Klassen fünf bis sieben gibt es einen erweiterten Musikunterricht. „Wir ermöglichen damit den Schülern, ein Instrument ihrer Wahl zu erlernen“, sagt der Pädagoge. Neben dem naturwissenschaftlichen und künstlerischen wird auch ein sprachliches Profil angeboten.

Der Stolz

Die Schüler des Hülße-Gymnasiums sind sozial sehr engagiert. Regelmäßig unterstützen sie das Projekt „Genial Sozial“ und tauschen ihre Schulbank gegen eine Arbeitsstelle. So wird beispielsweise auch in einem Altenheim geholfen. Mit den erwirtschafteten Einnahmen werden Schul- und Ausbildungsprojekte in Sierra Leone, Kenia und Guyana unterstützt.

Besonders erfolgreich sind auch die Leichtathleten der neunten und zehnten Klasse. 2013 kämpften sie bei der Sachsenmeisterschaft um die Teilnahme am Bundesausscheid. Das ist in der Regel eigentlich nur den Sportschulen vorbehalten. Doch damit nicht genug. Am „Hülße“ wird ein künstlerisches Profil angeboten, das die Schulleitung in der Form als einmalig in Sachsen bezeichnet.

Es sei die Vielfalt, die dieses Gymnasium so besonders macht. So gibt es neben spannenden Ganztagesangeboten und Arbeitsgemeinschaften, regelmäßige Schulbälle, Konzerte, Grundschultage, Sprach- und Ferienreisen sowie ein Talentfest und diverse Sportwettkämpfe.

Die Wünsche

Harald Fischer wünscht sich vor allem, dass alle Gymnasiasten erfolgreich zum Abitur geführt werden. „Das liegt uns besonders am Herzen, da Prohlis als sozialer Brennpunkt teilweise sehr kritisch gesehen wird. Wir leisten hier sehr gute Bildungsarbeit“, sagt er. Die Schulleitung wünscht sich zudem viele junge Lehrer, „die uns in unserer Arbeit unterstützen, das Schulleben bereichern und die erfolgreiche Arbeit der erfahrenen Kollegen weiterführen“, fasst Schulleiterin Cornelia Hiller zusammen.

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Schulgebäude

Wechsel der Schularten

Sprachen

Ganztagsangebote

Angebot über den Unterricht hinaus

Quelle: Statistisches Landesamt Amtliche Schulstatistik, Stand: 26.09.2014; Eingabe durch Schule, Stand: 04.12.2014; Staatsministerium für Kultus