Immanuel-Kant-Gymnasium Wilthen

Leitidee:

KANTig- und doch eine runde Sache!

Rechtsstellung:

Öffentliche Einrichtung

Tag der offenen Tür:

03.03.2017 (17 - 20 Uhr)

Kontakt:

Karl-Marx-Straße 52, 02681 Wilthen
0 35 92 / 3 30 83
0 35 92 / 3 48 10
sekretariat@ikg-wilthen.de

Geringe Schülerzahl ist eine große Stärke

Das Immanuel-Kant-Gymnasium Wilthen gehört zu den kleineren in Sachsen. Es muss sich aber nicht zu verstecken.

Von Katja Schäfer

Seit 22 Jahren gibt es das Immanuel-Kant-Gymnasium in Wilthen. Aus der Schullandschaft im Landkreis Bautzen ist es nicht mehr wegzudenken. Einige Schüler, die in Bautzen wohnen, wo es mehrere Gymnasien gibt, nehmen sogar den Weg nach Wilthen auf sich, weil sie die Besonderheiten des Kant-Gymnasiums schätzen.

Die Geschichte

Gegründet wurde das Gymnasium 1992. Den Namen Immanuel Kant bekam es erst später. „Wir haben ihn gewählt, weil Kant sehr universell war“, sagt Schulleiter Armin Bartz. „Er war Philosoph, hat aber auch in den Naturwissenschaften viel geleistet. Wir wollen, dass unsere Schüler vielfältig interessiert und aktiv sind, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen, dass sie den Mut haben, sich ihres Verstandes zu bedienen.“ Das Schulgebäude ist ein zu DDR-Zeiten errichteter Plattenbau. Doch das merkt man kaum noch. Die Stadt hat viel Geld in das Haus investiert. Hochmoderne Computerkabinette gehören ebenso zur Ausstattung wie interaktive Tafeln. Das Renovieren der Zimmer wird von den Schülern selbst erledigt, und zwar regelmäßig. Am Kant-Gymnasium gibt es die Tradition, dass die Zwölftklässler Räume und Flure neu gestalten, bevor sie die Schule verlassen. Dabei dürfen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dementsprechend individuell sieht es im Haus aus. Hier zieren Zitate die Wände, dort Formeln, da Karikaturen. Auch das Außengelände ist attraktiv. Es bietet mehrere Plätze für Unterricht im Freien, zudem eine Kräuterspirale und seit diesem Jahr einen Teich, angelegt von Schülern des Hauses.

Das Besondere

Reichlich 500 Schüler lernen gegenwärtig am Immanuel-Kant-Gymnasium. Es gehört also eher zu den kleinen Gymnasien in Sachsen. Und gerade das ist der große Vorteil. „Bei uns geht es sehr persönlich zu“, sagt der Schulleiter. Die Schüler und die reichlich 40 Lehrer kennen sich untereinander gut. Dadurch herrscht eine sehr persönliche Atmosphäre. Das wirkt sich nach Bartz’ Einschätzung auch auf die Lernergebnisse aus.

Eine weitere Besonderheit des Wilthener Gymnasiums ist der Schüleraustausch mit Israel. Seit sechs Jahren wird er gepflegt. Im Rahmen des Ganztagsangebotes können sich Schüler der neunten und zehnten Klassen daran beteiligen. Alle zwei Jahre finden gegenseitige Besuche statt. Zuvor bereiten sich die „Kantianer“ intensiv auf die Begegnungen vor und lernen dabei viel über Israel und das Judentum.

Was für das tägliche Wohlbefinden der Schüler nicht ganz unwichtig ist: Ins Kant-Gymnasium können sie getrost ohne Brotbüchse und Trinkflasche kommen – verhungern und verdursten werden sie trotzdem nicht. Denn es gibt eine Pausenversorgung. Sie heißt – dem Namen der Schule entsprechend – Kant-Ine. In der großen Pause werden dort Würstchen oder belegte Brötchen und auch Getränke angeboten.

Der Stolz

Stolz sind Armin Bartz und sein Team darauf, dass es trotz der relativ geringen Schülerzahl bei der Ausbildung am Kant-Gymnasium keine Einschränkungen gibt. Die Schüler können zwischen drei Profilen wählen – dem naturwissenschaftlichen, dem gesellschaftswissenschaftlichen und dem künstlerischen. Leistungsschwächere Schüler können Nachhilfe direkt im Haus bekommen – über eine Schülerfirma, in der Kant-Gymnasiasten mit ganz kleinen Gruppen Unterrichtsstoff wiederholen, gezielt für Arbeiten und Leistungskontrollen üben und auf individuelle Probleme eingehen. Neben Englisch als erster Fremdsprache können als Zweitsprache Französisch und Latein gewählt werden. Auch wer Spanisch lernen möchte, hat die Möglichkeit dazu. Und zwar im Rahmen der sehr breit gefächerten Ganztagsangebote, zu denen unter anderem auch Cambridge-Englisch, Dance4fans, Schach, Taekwondo, Keramik, Filzen, Holzbearbeitung, Yoga und Gitarrenunterricht gehören.

Die Wünsche

Seit vielen Jahren schon hat das Kant-Gymnasium einen großen Wunsch: eine neue Sporthalle. Denn die Kapazität der beiden vorhandenen Hallen reicht nicht für alle drei Wilthener Schulen. Deshalb müssen einige Klassen des Gymnasiums zum Sportunterricht in den Nachbarort Kirschau ausweichen. Aber nicht mehr lange: Im Frühjahr 2015 beginnt die Stadt mit dem Bau einer modernen Sporthalle. 3,9 Millionen Euro investiert sie dafür. Im Schuljahr 2016/17 sollen die Schüler das neue Gebäude nutzen können, und damit erfüllt sich der größte Wunsch des Kant-Gymnasiums.

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Prüfungsergebnisse
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Anzahl der Schüler und Schülerinnen

Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer

Profile nach neuem Lehrplan

Anzahl der Klassenwiederholer

Unterrichtsausfall

Schulgebäude

Wechsel der Schularten

Sprachen

Ganztagsangebote

Angebot über den Unterricht hinaus

Quelle: Statistisches Landesamt Amtliche Schulstatistik, Stand: 26.09.2014; Eingabe durch Schule, Stand: 17.10.2014; Staatsministerium für Kultus