Wer sind wir?

Engagierte Redakteure, Projektmanager und Wissenschaftler. Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Wolfgang Melzer. An der Seite des renommierten Erziehungswissenschaftlers von der Technischen Universität Dresden bringen die beiden Diplom-Soziologen Nelly Schmechtig und Matthias Ritter ihr wissenschaftliches Know-how ein. Darum, dass die Umfrageergebnisse stets gut in die Sächsische Zeitung finden - und auf das Webportal - , kümmert sich Uwe Vetterick.

Der Chefredakteur begeisterte Carola Lauterbach für die Idee. Die Redakteurin, die sich der Bildungspolitik in Sachsen verschrieben hat, organisiert das Projekt seit 2010 inhaltlich und organisatorisch. Gewissenhaft zur Seite stehen ihr dabei Elin Daniel, die zurzeit ihr Master-Studium der Betriebswirtschaft absolviert, und Diplom-Journalistin Franziska Schneider. Als Projektmanagerin Online hilft Diplom-Medienwirtin Nina Lampret den Redakteuren, den riesigen Datenschatz des SZ-Schulnavigators in ein Web-Portal zu bringen.

© Robert Michael

Was machen wir?

Die Idee, Familien bei der Schulwahl zu unterstützen, wurde in der Redaktion der Sächsischen Zeitung entwickelt. Wir haben überlegt: Wer kann dafür die besten Erfahrungen beisteuern?

Schnell fanden wir die Antwort: Eltern. Sie wissen, was andere Eltern dabei am meisten interessiert und sie wissen, wie es langgeht an der Schule ihres Kindes. Wie sind die Lernbedingungen an der Schule? Werden die Kinder dort gut gefördert? Wie ist das Schulklima? Wie groß sind die Klassen? Zählt die Meinung der Eltern? Weil solch eine Umfrage fundiert und anspruchsvoll sein soll, haben wir uns Partner gesucht, die Erfahrungen mit Befragungen haben – und die sie auch auswerten können: Wissenschaftler. Auch der Landeselternrat steht seit Beginn des Projekts „SZ-Schulnavigator“ an unserer Seite. Seit 2010 wurden dafür vier große Elternumfragen an Schulen im Verbreitungsgebiet der Sächsischen Zeitung durchgeführt, dreimal an Gymnasien und einmal an Mittel-/Oberschulen.

Auf dem Portal finden Sie die Ergebnisse der Befragung an Gymnasien aus dem Jahr 2014. Aber Schulklimata sind eher beständig. Prof. Melzer sagt: „Einerseits bedarf Schulentwicklung eines langen Atems, aber wenn sich eine Qualität verfestigt hat, bleibt sie beharrlich." 

 

Wo starten wir?

Wir meinen, es muss nicht die Schule sein, die von Eltern mit den besten Noten bewertet wird, sondern die, die für Ihr Kind am besten passt: etwa durch eine bestimmte Art der individuellen Förderung, der angebotenen Profile oder Fremdsprachen, des Schulklimas oder ganz pragmatisch der Verkehrsanbindung. Wir wissen auch, dass oftmals Ihre Wünsche aus Kapazitätsgründen nicht berücksichtigt werden. Aber auch oder gerade dann dürfte der Schulnavigator für Sie ein wertvolles Instrument sein.

Sie erhalten mit dem Schulnavigator eine komplette Übersicht über alle Gymnasien im Regierungsbezirk Dresden sowie in Döbeln/Hartha (Mittelsachsen). Zwei Drittel der Gymnasien haben sich an der Elternbefragung beteiligt. Für diese Schulen enthält der Schulnavigator eine wahre Fundgrube an Informationen. An einem Drittel der Gymnasien wünschten die Schulleitung oder die Eltern keine Teilnahme. In diesen Fällen erhalten Sie mit dem Schulnavigator nur knappe Informationen zur Schule. Mitunter haben sich leider zu wenige Eltern beteiligt, sodass es keine repräsentative Bewertung geben kann. Der Schulnavigator wächst also in den kommenden Jahren mit Hilfe der Eltern. 

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